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Leer
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Leer bin ich
ausgelaugt und ausgesaugt
von all meinen Bemühungen doch noch irgend etwas zu leisten
leer, leer
komplett leer
am Grunde meiner Seele angelangt
kaum fähig zu sprechen
den Bauch voll unverdauten Vorstellungen,
die alle nicht real sind,
sondern aus der Angst vor der Realität entstanden sind.
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Wirr reihen sich in Gedanken die Probleme aneinander
und häufen sich, denn gehört werden sie doch nicht.
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Müde des Lebens und jeglicher Aktivität
am liebsten würde ich mich verkriechen in einem dunklen Eck,
da ich keinen Ausweg weiß heraus aus der Misere.
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Freude ist nur noch ein Wort,
von dem die Bedeutung ich schon lange nicht mehr kenne.
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Selbstzweifel und der sonst so aktive Verstand erlahmen nun
und siechen vor sich hin.
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Nichts geht mehr,
Nichts.
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Was mich am gehen erhält, ist nur ein Glaube und ein Urvertrauen an einen guten Gott und einen Sinn, der da hinter all dem ist.
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Nur ein Wunder kann mich aus dieser Lage noch erretten
und für dieses Wunder braucht es einen Gott, einen gütigen Gott;
denn wer zieht uns sonst aus diesem Dreck,
in den wir uns doch selbst hineinbefördert haben.
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