Gedichte:

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Aus der Antrittsrede von Nelson Mandela 1994

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Unsere tiefste Angst ist nicht,

daß wir unzulänglich sind,

unsere tiefste Angst ist,

daß wir unermeßlich machtvoll sind.

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Es ist unser Licht, das wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit.

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Wir fragen uns:

"Wer bin ich eigentlich,

daß ich leuchtend, hinreißend, begnadet und phantastisch sein darf?"

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Wer bist du denn, es nicht zu sein?

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Du bist ein Kind Gottes.

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Wenn du dich klein machst,

dient das der Welt nicht.

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Es hat nichts mit Erleuchtung zu tun,

wenn du schrumpfst, damit andere um dich

herum sich nicht verunsichert fühlen.

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Wir wurden geboren,

um die Herrlichkeit Gottes zu verwirklichen,

die in uns ist.

Sie ist nicht nur in einigen von uns:

Sie ist in jedem Menschen.

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Und wenn wir unser eigenes Licht erstrahlen lassen wollen,

geben wir unbewußt anderen Menschen die Erlaubnis,

dasselbe zu tun.

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Wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben,

wird unsere Gegenwart ohne unser Zutun

andere befreien.

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Mit den besten Grüßen von Raimund und Samiri


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